So können Soldaten mit einem Bausparvertrag für ein Eigenheim vorsorgen
Soldaten sind Angestellte des Staates und verdienen nicht schlecht. Wer als Soldat für die Zukunft vorsorgen will, der ist mit einem Bausparvertrag gut beraten. Neben der Möglichkeit später in den eigenen vier Wänden zu wohnen, ist auch das Bausparen zur Geldanlage eine gute Idee, denn weder das Haus noch das Grundstück verlieren im Laufe der Zeit an Wert, im Gegenteil, der Wert steigert sich sogar noch.
Förderung durch den Staat
Wie jeder andere Arbeitnehmer, so haben auch Soldaten die Möglichkeit Vermögenswirksame Leistungen und eine Wohnungsbauprämie in Anspruch zu nehmen. Diese Förderung durch den Staat ergibt bei einem Zeitsoldaten einen monatlichen Zuschuss von 6,65 Euro. Das mag auf den ersten Blick vielleicht nicht allzu viel Geld sein, aber wenn zum Beispiel ein Soldat sich für acht Jahre Dienst verpflichtet, dann sind das am Ende der Dienstzeit schon knapp 640,- Euro und dazu kommen dann noch die Zinsen. Es lohnt sich also auch als Soldat die Förderung durch den Staat in Anspruch zu nehmen, ein Anlagekonto zu eröffnen und dies bei der Wehrbereichsverwaltung zu melden, die dann auf dieses Konto die Vermögenswirksamen Leistungen einzahlt. Mehr zur staatlichen Bausparförderung unter http://www.bausparvertrag.org/foerderung-des-bausparens/.
Sparen und bauen
Ein Bausparvertrag als Geldanlage ist eine Möglichkeit, ein Bausparvertrag zur Immobilienfinanzierung ist eine andere. Besonders für Soldaten die eine Familie haben, lohnt es sich in jedem Fall einen Bausparvertrag abzuschließen, sieben Jahre zu sparen und dann von einem günstigen Bauspardarlehen zu profitieren. Soldaten sind Staatsbedienstete und können bei einem Baudarlehen mit guten Konditionen rechnen. Ihre Bonität wird nicht infrage gestellt, da der Arbeitgeber der Staat ist und somit ein sicheres Einkommen garantiert wird. Wer als Soldat, ob nun als Soldat auf Zeit oder aber auch als Berufssoldat einen Bausparvertrag abschließen will, der sollte sich aber auf jeden Fall genau über die Angebote informieren und die einzelnen Bausparverträge vergleichen.
Sinnvoll oder nicht? Die Lebensversicherung für Soldaten
Diese Frage lässt sich nicht immer leicht beantworten, denn zu diesem Thema besteht oft eine große Unsicherheit. Kann ein Soldat eine Lebensversicherung abschließen? Benötigt er diese überhaupt? Und was gilt bei einem Auslandseinsatz?
Grundsätzlich ist eine Lebensversicherung für Soldaten unter den gleichen Voraussetzungen sinnvoll, wie für jeden anderen auch. Gerade dann, wenn der Soldat eine Familie oder finanzielle Verpflichtungen hat, empfiehlt sich der Abschluss einer Police. Stirbt der Soldat, ist seine Familie vor finanziellen Folgen geschützt.
Zum anderen dient die Lebensversicherung zum kurzfristigen oder langfristigen Vermögensaufbau. Die Angebote sind vielfältig. Sie reichen von einer Risikolebensversicherung, über die sogenannte Riester-Rente bis hin zur klassischen Kapital-Lebensversicherung. Die Auswahl der richtigen Lebensversicherung für Soldaten hängt von den unterschiedlichen Bedürfnissen und Lebenssituationen des Einzelnen ab. Bei den meisten Versicherungen stellt der Abschluss einer Lebensversicherung für Soldaten keine Probleme dar.
Anders sieht es bei einem Auslandseinsatz des Soldaten aus. Hier gibt es große Unterschiede unter den Anbietern. Denn bei vielen Versicherern sind diese Einsätze vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Einige Anbieter versichern zwar die Einsätze im Sinne der humanitären Dienste, jedoch ist das aktive Kriegsrisiko grundsätzlich ausgeschlossen. Andere Anbieter schließen aber auch diese Einsätze nicht aus. Es gibt sogar spezielle Produkte für Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit.
Ein Vergleich lohnt sich also. Am besten lässt sich der Soldat von einem Fachmann beraten, um die richtige Versicherung zu finden.
Aber egal, ob der Soldat einen neuen Vertrag abgeschlossen oder bereits eine bestehende Lebensversicherung hat: Vor einem Auslandseinsatz sollte der Soldat dies seinem Versicherer mitteilen und sich noch einmal den Versicherungsschutz schriftlich bestätigen lassen.
Bausparer – Sparmöglichkeit für Soldaten
Soldaten der Bundeswehr verdienen kein schlechtes Geld, dass kann auch ich als aktiver Soldat auf Zeit behaupten. Deshalb sollte man gerade in diesen jungen Jahren, mit gutem Einkommen, versuchen für später zu sparen. Da wir uns in unserem Finanzmagazin für Soldaten auf Zeit der Bundeswehr nicht nur mit dem Thema Versicherungen beschäftigen möchten, werden wir in dieser Kategorie auch über Sparmöglichkeiten schreiben.
Heute möchten wir den Bausparer vorstellen. Eine konventionelle und sichere Art des Sparens. Jeder hat Pläne für das spätere Leben, der eine mehr, der andere weniger. Aber gerade im Bereich des Wohnens, haben viele sehr konkrete Vorstellungen, denn wohnen muss jeder, auch Soldaten!
Der Bausparer ist deshalb eine ideale Art des Sparens, denn es gibt eine gute und sichere Verzinsung (Beispiel Bausparkasse Mainz 4% p.a.) und man hat später, wenn man sich wirklich dazu entscheidet die eigenen vier Wände zu kaufen, die Möglichkeit ein sehr günstiges Darlehen zu erhalten.
EXTRA-TIPP: Die Bundeswehr zahlt Vermögenswirksame Leistungen, holen Sie sich diese schon ab?
Die Bausparsumme des Bausparers muss nicht die komplette Summe des späteren Kaufs sein, denn ein weiterer Vorteil des Bausparers ist, dass das spätere Darlehen nicht an der ersten Stelle des Grundbuchs stehen muss, sondern sich die Bausparkasse mit der zweiten Stelle zufrieden gibt. Das heißt also, dass Sie die Differenz zwischen Bausparsumme und Kaufpreis des Eigentums auch günstig über die Hausbank finanziert werden kann, weil Sie eine große Sicherheit vorweisen können.