Gold und Silber – die Angst triebt die Kurse

Beim Investieren ist es immer sinnvoll, wenn man sein Vermögen auf unterschiedliche Anlageklassen streut. Dabei ist eine Kombination aus Aktien, Anleihen und Edelmetallen seit längerem im Trend. Wenn man sich Gedanken über die richtige Allokation macht kann man beispielsweise auf gute Literatur zurückgreifen. Ein Finanzberater könnte im Zweifelsfall auch Auskunft über verschiedene Möglichkeiten geben. Dabei sollte man sich grundsätzlich die Frage stellen, welche Ziele man verfolgt. Wenn man langfristig orientiert ist, dann kann es sinnvoll sein, um die 5-15% in Edelmetalle zu investieren. Wenn man dieses Ziel verfolgen möchte, ist es in gewisser Weise relativ egal, wann man einsteigt. Für viele ist es das Ziel, möglichst günstig zu kaufen und teurer zu verkaufen. Dies ist ein ganz rationaler Ansatz, der für alle Anlageentscheidungen gilt. Wenn man jedoch langfristig investieren möchte, sind regelmäßige Einkäufe keine Seltenheit. Sparpläne sorgen dafür, dass man regelmäßig einkauft und dementsprechend tendenziell weniger auf den Preis schaut. Wenn man jedoch kurzfristig seinen Bestand an Edelmetallen erhöhen oder verringern möchte, dann ist die Frage des Preises wichtig. Aktuell ist eine interessante Lage auf den Märkten für Silber und Gold. Die Krisen in der Ukraine und im Irak sorgen dafür, dass die letzten Wochen die Preise dieser Edelmetalle wieder angezogen haben. Wenn die Krisen in diesen Ländern weiter eskalieren würden, wäre dies durchaus ein Grund für weitere steigende Edelmetallpreise. Gold und Silber gelten klassischerweise als Krisenwährung und als Inflationsschutz. Dementsprechend ist es verständlich, dass die Preise für diese Edelmetalle im Rahmen der Angst vor Krieg im Irak bzw. Bürgerkrieg innerhalb der Ukraine weiter nach oben gehen. Wenn man sich kurzfristig engagieren möchte, sollte man deshalb nicht allzu lange zögern, sondern sich Gedanken über potentielle Szenarien machen. Je nachdem wie diese Szenarien ausfällen, wäre entsprechende Investments sinnvoll. Doch ohne gute Recherche sollte man nicht kurzfristig agieren, sondern langfristig sein Vermögen aufbauen.